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ROTTER

von Thomas Brasch

Theaterproduktion im ehemaligen Frauengefängnis SOEHT 7 

 

Premiere: 18. Oktober um 19 Uhr

Vorstellungen: 20., 21., 22. sowie 24., 25., 26., 27., 28. und 29. Oktober 2017
jeweils um 19 Uhr

 

Rotter ist alles andere als ein Held - und doch macht er Geschichte. Der gelernte Fleischer macht Karriere auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges. Er macht Karriere auch auf den Großbaustellen der jungen DDR. Er ist der „Neue Mensch“ – „ständig einsatzbereit". Er ist „der Stoff, aus dem man Werkzeug macht". Rotter ist ein Sonderfall, dessen Dienste in jeder Gesellschaft vonnöten und von Nutzen sind. Sein Gegenspieler ist Lackner, der hemmungslose Egoist, dem Weiber wichtiger bleiben als wehende Fahnen. Brasch porträtiert zwei Lebenshaltungen, die auf jeweils konträre Weise kalte Herzen und unglückliche Menschen produzieren.
Für aufBruch ist Braschs Stück ein Anlass, im Erfahrungsraum des Ensembles nach Ansätzen zu suchen, um mit spielerischen Mitteln dem Konflikt zwischen Individualität und institutionellen Zwängen nachzuspüren.

„Einer wie du hat an sich selbst genug. Ich nicht.“

 

 

Eine Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT im ehemaligen Frauengefängnis SOEHT 7

 

Es spielt ein gemischtes Ensemble aus Freigängern, Ex-Inhaftierten, SchauspielerInnen und Berliner BürgerInnen:
Andy D., Bilal, Hans M., Hans-Jürgen Simon, Hasan Adli, Irene Oberrauch, Jean, Maike Specht, Maja Borm, Markus E., Matthias Blocher, Mohamad Koulaghassi, Olivia Beck, Ömer, Patrick Berg, Rita Ferreira, Rose Louis-Rudek, Rosemarie Klinkhammer, Sabine Böhm, Sara Steinert, Seca, Stas, Wolf Nachbauer


 


Regie Peter Atanassow Bühne Holger Syrbe Kostüme Petra Korink Dramaturgie Hans-Dieter Schütt musikalische Leitung Vsevolod Silkin Produktionsleitung Sibylle Arndt  Regieassistenz Franzi Kuhn Kostümassistenz Andreina Vieira dos Santos Produktionsassistenz Claudia Rothenbühler Technik Christopher Böhm Grafik Alexander Atanassow

 

Tickets: 14 € / 9 € (ermäßigt)

 

Kartenverkauf ab 2.10.2017 im  Onlineshop

 

Abendkasse während der Vorstellungen direkt am Spielort ab 18.30 Uhr

 

Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung – Fördersäule 2 sowie aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin und des Fonds Darstellende Künste.
Unterstützt durch SOEHT 7, JAA Berlin, JVA Heidering, JVA Plötzensee, JVA OVB, Volksbühne Berlin und zitty Berlin.
Realisiert im Rahmen der Erasmus+Projekte PROVA - Prevention of violent Radicalisation and Of Violent Actions in intergroup relations und SKILLS FOR FREEDOM -Artistic paths to develop the professional skills of prisoners.

 

 

Fotos: aufBruch

Jede Art der Verwendung nur nach vorheriger Genehmigung durch aufBruch

Spielort :

SOEHT 7
ehem. Frauengefängnis
Söhtstr. 7
12203 Berlin

 

Anfahrt BVG:

S1 „Lichterfelde West“
sowie Bus M11 (Holbeinstraße)
oder Bus X11 (Karwendelstraße)
S1/U9 „Rathaus Steglitz“
sowie Bus 285/M85 (Bäkestraße)

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