Kooperationsprojekte

PROVA

Prevention of violent Radicalisation and Of Violent Actions in intergroup relations

ERASMUS+
Social inclusion through education, training and youth

Dezember 2016 bis Dezember 2018

 

 

aufBruch ist Projekt-Partner im ERASMUS+ Projekt „PROVA – Prevention of violent Radicalisation and Of Violent Actions in intergroup relations“

(Call: EACEA/05/2016 / Social inclusion through education, training and youth), welches über den Zeitraum Dezember 2016 bis Dezember 2018 läuft.

Unser Berliner Kooperationspartner bei diesem Projekt ist die Jugendstrafanstalt Berlin.

Die Partnerschaft hat das Ziel, Radikalisierungen im Gefängnis- und im Jugendbereich wirkungsvolle Arbeitsansätze und -Methoden, speziell künstlerischer Form, entgegen zu setzen und die Differenzen zwischen Gesellschaft und Gefängnis abzubauen und modellhafte Projekte weiter in die Gesellschaft zu tragen und zu verbreiten.

aufBruch arbeitet seit Jahren in dieser Hinsicht in Strafanstalten und spielt eine Vorreiterrolle im europäischen Kontext. Speziell die Jugendstrafanstalt Berlin als langjährigen Kooperationspartner in diesen Projekten und im internationalen Austausch hat zahlreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Radikalisierungstendenzen. Die Erfahrungen in der Projektarbeit mit Künstlern, Kulturanbietern und externen Projekten und die Erfolge im Öffnungsprozess der Jugendstrafanstalt zur Gesellschaft hin und speziell die Strategien im Umgang mit Radikalisierungstendenzen sollen in diesem Prozess auch an andere europäische Partner weitervermittelt werden.

Direkte Projektpartner sind die Universität in Florenz (I), LabCom (I), Psiterra Association Iasi (Rumänien), UNIVERSITAT DE BARCELONA (Spanien), FONDAZIONE GIOVANNI MICHELUCCI (I).

Die Kooperationen zwischen Strafanstalten und externen Künstlern/Kunstorganisationen, aber auch Religionsvertretern und verschiedenen sozial orientierten Gruppen und Netzwerken werden im Mittelpunkt stehen.

Es sind mehrere Treffen der Projektpartner geplant. Im Jahre 2018 wird ein Projekttreffen in Berlin stattfinden. Dann werden sich die Partnerorganisationen auch in der JSA ein Bild vor Ort machen können und die begonnenen Diskussionen hier weitergeführt werden.

Recherchen, Workshops, Datenbanken und Netzwerke sind Outputs dieses Projektes.

Auch bei unserem aktuellen Theaterprojekt „Roberto Zucco“ steht die künstlerische und inhaltliche Auseinandersetzung mit der der Thematik des radikalen, gewalttätigen Individuums in der modernen globalisierten Welt und die öffentliche Diskussion darüber im Mittelpunkt der Arbeit.

 

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