Chronik
Die Maschinenstürmer
nach einem Drama von Ernst Toller
Maschinen statt Menschen.
Hungerlöhne. Unsicherheit. Aufstand.
Ernst Tollers expressionistisches Stück spielt in einer frühen Stunde des industriellen Kapitalismus.
Die Textilarbeiter Nottinghams sollen durch eine Maschine ersetzt werden. Zwei Arbeiterführer mobilisieren die Massen: Jimmy Cobbett predigt Verhandlungen und einen politischen Weg um die Arbeitsverhältnisse zu verändern, John Wible setzt auf Gewalt: Zerstörung der Maschine.
Geschrieben während seiner Haft für seine führende Rolle in der Münchener Räterepublik 1919, rechnet Ernst Toller in „Die Maschinenstürmer“ mit dem Versuch und Scheitern einer sozialistischen Revolution ab. Das Gefangenenensemble von aufBruch bringt Tollers Stück zurück ins Gefängnis und fragt: Wer ist auf meiner Seite und wer kämpft gegen mich?
Armut ist Gesetz, ewiges Gesetz.
Es spielt das Gefangenenensemble der JVA Tegel: Albaner, A.J., Amar Sharif, Antonije Prezzi, Cenk, Däor, Demoe, Dr. Zigic, Gino, Horst Grimm, Ismet, Jabriel Kurde, Jean, MCI, Norbert, Polat Alindar, Roberto Omerovic
Künstlerisches Team:
Regie Peter Atanassow Bühne Holger Syrbe Kostüm Thomas Schuster Dramaturgie Anna Galt Choreographie Ronni Maciel musikalische Leitung Frank J. Schneider Produktionsleitung Sibylle Arndt Öffentlichkeitsarbeit Maria Weber Regieassistenz Sarah Steinfelder Kostümassistenz Anke Dietrich Produktionsassistenz Francesca Spisto Technik Julia Kleinknecht Hospitanz Henrietta Clasen Grafik Alexander Atanassow
Video
Fotos
Fotos: Copyright Thomas Aurin.
Jede Art der Verwendung nur nach vorheriger Genehmigung durch aufBruch / Thomas Aurin
Pressestimmen
„Spannend der Gang durch den Gefängnisflur, wo das Open-Air-Spektakel beginnt. Die Zellentüren knallen auf, der Zuschauer sieht sich plötzlich im Zellentrakt den Aufständischen gegenüber. Politisches Theater wird so räumlich erlebbar. Der Besuch dieser grauen Welt der Zellen und Holzcontainer lohnt sich: Hier ist zu erleben, was politisches Theater leisten kann.“ zitty, Axel Schalk zum Artikel
„Regisseur Peter Atanassow […]hat mehr als einen bloß sozialpädagogischen Anspruch: Er macht bestes, weil ehrliches Theater, das die gesprochenen Texte immer mit dem Leben der Sprechenden verbindet.“ neues deutschland, Gunnar Decker zum Artikel
Spiegel Tv Beitrag
Spielort:
JVA Tegel
Seidelstraße 39 - 13507 Berlin
Einlass am Tor 2
U6 Holzhauser Straße oder Otisstraße